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Urteile zum Verwaltungsrecht und weiteren Rechtsgebieten - Rechtsanwaltskanzlei Jablonsky & Kollegen in Celle und Bergen.

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VW-Abgasaffäre: Was tun als Käufer?

Der Schadstoffausstoß eines Fahrzeuges bestimmt den Wert Preis eines Autos – ohne Frage. Genauso die Motorleistung. Betroffene Autofahrer müssen eventuell damit rechnen, nicht mehr in innerstädtischen Bereichen fahren zu dürfen. Wird eine schlechtere Leistung als vertraglich vereinbart erbracht, berechtigt dies grundsätzlich zur Geltendmachung von Nachbesserungsrechten, Schadensersatz etc.

Nachbesserung und Schadensersatz

Zunächst muss dem Verkäufer die Möglichkeit gegeben werden, den Mangel zu beheben. Rückrufaktionen sind angekündigt – wann diese allerdings konkret stattfinden sollen, steht noch in den Sternen. Problem: In der Zwischenzeit können wichtige Fristen ablaufen. Denn aufgrund der mutmaßlichen Täuschung durch VW muss ggfs. bereits innerhalb Jahresfrist diese Täuschung angegangen werden. Wird eine Nachbesserung erst für das Jahr 2016 angekündigt, sind viele Fristen bis dahin schon verstrichen!

Mein Ansprechpartner?

VW selbst oder der Händler, je nachdem wo gekauft wurde.

Verjährung der Ansprüche Ende 2015!

Für die Gewährleistungsansprüche gilt eine zweijährige Verjährungsfrist ab Abschluss des Kaufvertrages. Also verjähren zum 31.12.2015 sämtliche Gewährleistungsrechte aus Kaufverträgen, die 2013 abgeschlossenen wurden, sofern nicht besondere Garantieversprechen greifen.

Wir empfehlen daher dringend zu überprüfen, ob auch Ihr Fahrzeug (VW, Audi, Skoda, Seat) betroffen ist. Dies ist möglich unter:  info.volkswagen.de/de/de/home.html?tab=check-own-car

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, zahlt diese in den meisten Fällen die hier anfallenden Kosten für den Rechtsanwalt.

Rufen Sie uns unverbindlich an – wir helfen Ihnen weiter!

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