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Urteile zum Arbeitsrecht - Rechtsanwaltskanzlei Jablonsky & Kollegen in Celle und Bergen.

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Kurzarbeitergeld wird nur auf Antrag gewährt

Voraussetzung ist eine rechtliche Grundlage, die sich aus

  • dem Tarifvertrag,
  • einer Betriebsvereinbarung,
  • dem Individual-Arbeitsvertrag

ergeben kann. Ist eine rechtliche Grundlage nicht gegeben, so bedarf es hierzu der Zustimmung des Mitarbeiters.

Ist im Betrieb ein Betriebsrat vorhanden, so muss dieser zustimmen.

Antrag
Der Antrag auf Kurzarbeitergeld muss bei der zuständigen Agentur für Arbeit gestellt werden.

Bezugsdauer
Kurzarbeitergeld wird derzeit für einen Zeitraum von längstens 24 Monaten gewährt. Voraussetzung ist eine mindestens 10 %ige Lohnkürzung. Kurzarbeit kann tageweise, stundenweise oder wochenweise erfolgen.

Wer zahlt was?
Der Arbeitgeber zahlt für die geleistete Arbeit. Für die Freistellungsphase kommt die Agentur für Arbeit auf, und zwar in Höhe von 60 %. Lebt ein Kind im Haushalt, werden 67 % übernommen.

An den Lohnnebenkosten beteiligt sich der Arbeitgeber für den Zeitraum der Kurzarbeit in Höhe von 50 %, der Rest wird von der Agentur der Arbeit getragen.

100 % werden übernommen, wenn während der Freistellungsphase Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt werden.

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